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Jahresrückblick 2011 Liebe Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde Schönau-Gebüg, im zurückliegenden Jahr 2011 konnten wir unsere Orts Zu - und Durchfahrt nach Gebüg zusammen mit dem Landkreis ausbauen und für den Verkehr frei geben. Auch die Gemeindeverbindungsstraße zum Biehler Hof konnte von uns endlich saniert werden. Die Firma Jung aus Sinn an der Nahe hat die Baumaßnahme zügig und konsequent durchgeführt, so dass die Belastung für die Bürger auf ein Minimum begrenzt werden konnte. Die Strassenbaukolonne wiederum hat den Bürgern im Ortsteil ein hohes Lob gezollt, aufgrund der freundlichen Aufnahme und der Betreuung im Dorf. Die Verbindungstraße mussten wir leider komplett selbst finanzieren, weil zu diesem Zeitpunkt keine Förderungen möglich waren. Wir hoffen allerdings dass dieser Ausbau länger hält, als der ursprünglich als Kreisstraße gebaute. Zu Beginn Jahres habe ich bereits die Abstimmung mit dem Beauftragten für die Süderweiterung des Mountainbike Parks, Herr Thomas Leidner, Bundenthal herbei geführt. Die Hoffnung, dass diese schon lange geplanten sportlichen Attraktionen und das Naturerlebnis im Jahr 2011 für unsere Bewohner und Besucher verfügbar wären, hat sich leider nicht erfüllt. Wir hoffen, dass die verantwortlichen Verwaltungen und Umweltverbände ihre Abstimmungen zügig beenden, so dass wir die Auszeichnungen vornehmen können. Wenn die alten Waldarbeiterpfade die wir dafür ausgesucht haben, freigelegt und dieser Nutzung zugeführt werden, ist altes landschaftliches Kulturgut auf geraume Zeit für die Nachwelt erhalten. Auch in diesem Projekt möchte ich mit Vereinen, die Jugendarbeit durchführen, zusammenarbeiten. Nachhaltig mit der Jugend dieses moderne Naturerlebnis in einzigartiger Landschaft anzubieten ist wichtig für unsere Entwicklung. Die Ausführung der Baumaßnahmen, der im März 2011 vom Land bewilligten Gelder (ca. 90.000,- Euro) für den schnellen Internetzugang mit der Telekom ist bereits vor Ort zu sehen. Nachdem in Fischbach die Arbeiten für die Breitbandversorgung begonnen hatten, habe ich umgehend mit der Bauleitung Herrn Scherer und Herrn Schädler Kontakt aufgenommen. Mit unserer Ortskenntnis haben wir die Trasse von den Landstraßen L 478, L488 u. K43 in der Ortslage auf den Radweg von Fischbach über Heilsbach in die Zundelsfelsstraße zum Telekom-Verknüpfungspunkt Ecke Gebüger-, Wengelsbacherstraße verlegt. Damit haben wir die Baumaßnahme schneller und für alle Verkehrsteilnehmer sicherer und weniger einschränkend gemacht. Allerdings bekamen die Pfalzwerke für die Herrichtung des Stromanschlusses ein nicht erwartetes Problem; nachdem die Breitbandtechnik bereits in die Verbindungsschränke eingebaut war und der Probebetrieb hätte aufgenommen werden können. Aber durch die gut abgestimmte Zusammenarbeit zwischen den Pfalzwerken, Telekom der VG-Bauabteilung und der Gemeinde konnten wir dieses Problem mit einem im Gehweg verlegten Erdkabel zeitnah lösen. Somit sind wir noch in der Lage, vor dem Wintereinbruch die Anlage zu erproben und nach einer Informationveranstaltung mit der Telekom, können die Bürger bis zum eingeplanten Buchungsstichtag im März 2012 ihren schnellen Internetanschluß buchen und nutzen. Mit dieser Infrastrukturmaßnahme hat die Landesregierung unser Wohnumfeld durch finanzielle Zuweisungen gesichert und gestärkt! Eine andere Infrastrukturmaßnahme wollte uns der Landkreis am 22.11.2011 in Fischbach näher bringen „Der Nationalpark Pfälzer Wald“. Dass die Art und Weise der Vorbereitung und Durchführung der Versammlung auf das zwar interessierte, aber in einem viel zu kleinem Saal zusammengepferchte unruhige Publikum nicht angepasst war, hat der Abbruch der Versammlung, vor einer ehrlichen Information der Bürger und eingeladenen Mandatsträger gezeigt und sprach eigentlich für sich selbst. Schade dass eine wirkliche Bürgerbeteiligung durch diese Veranstaltung nicht gestaltet wurde. Ein Bündnis für Klimaschutz und erneuerbare Energien Südwestpfalz ist grundsätzlich eine gute Idee, die unterschiedliches kommunales Wissen zur einem synergetischen Wissenspool führen kann. Dies darf aber nicht durch steigende Kreis.-Verbandsumlagen und bei einer Geschäftsführung durch Pfalzwerke A G, durch einen erhöhten Strompreis finanziert werden. Dadurch würden den per se zuständigen Kommunen noch zusätzlich Finanzmittel entzogen, die eigentlich zur Nutzung Ihrer Einsparpotenziale zur Verfügung stehen müssen, um dieses erklärte Staatsziel zu verwirklichen. Auch hier bedarf es im kommenden Jahr unserer Aufmerksamkeit als Bürger und Mandatsträger bei der weiteren Entwicklung dieses Bündnisses. Bedanken will ich mich bei allen freiwilligen Helfern, die auf vielfältige Weise zum Wohle der Gemeinschaft beigetragen haben. Ich hoffe, dass die gute Zusammenarbeit im Gemeinderat fortgeführt werden kann und das positive Wirken der Vereine auch im Jahr 2012 anhält. Auf diesem Wege möchte ich allen Bürgern eine ruhige und zufriedene Feiertagszeit wünschen und allen Kranken eine baldige Genesung. Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen, dass sich all Ihre Wünsche und Hoffnungen erfüllen. Ihr Ortsbürgermeister Michael Boeck |
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